Prüfung in der Bundesanstalt für Straßenwesen: Nur zwei Antirutschmatten mit Reibbeiwert über 0,6 µ unter Winterbedingungen
Im Rahmen einer groß angelegten, vergleichenden Untersuchung wurden verschiedene Antirutschmatten in der Klimakammer der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) in Bergisch Gladbach durch das Institut TUL-LOG aus Dresden auf ihre Wintertauglichkeit getestet. Nur zwei der insgesamt 24 untersuchten Antirutschmatten erreichten Gleitreibbeiwerte von über 0,6 µ bei einer Prüfung von 3x60 mm Teilzug mit Entlastung zwischen den Teilzügen. Es sind die Schwerlastmatte Regupol 1000 LSE des Herstellers BSW und die Antirutschmatte MT Premium von Marotech.
Inhalt der Untersuchung war die Beurteilung von Antirutschmatten für Streusalzautomaten im Winterdienst. Sie sollen zum einen den hohen Flächenpressungen standhalten und zum anderen besonders unter Einsatz bei Temperaturen bis minus 15 Grad und unter Einfluss durch Streusalzlösungen noch akzeptable Reibbeiwerte garantieren. Dementsprechend wurden die Antirutschmatten Natriumchlorid-Sole und einer Temperatur von minus 15 Grad ausgesetzt.
Da die Antirutschmatte Regupol 1000 LSE von BSW für Schwerlasten bis zu 630 t/m² ausgelegt ist, dürfte sie nach Angaben des Herstellers die derzeit einzige Matte sein, die für den Einsatz unter winterlichen Bedingungen bei allen Transporten bis hin zu Schwerlasten geeignet ist. Regupol Schwerlastmatten sind schwarz und mit gelben, hell- und dunkelgrünen Farbpartikeln markiert, um Verwechselungen mit Produkten minderer Qualität auszuschließen.
Die Erkenntnisse aus diesen Prüfungen sind für die Ladungssicherung von allgemeiner Bedeutung, da die sich noch im Entwurf befindliche Richtlinie, die VDI 2700 Blatt 14 (Prüfverfahren für Antirutschmatten), keine Prüfkriterien unter winterlichen Bedingungen enthält.
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| Wintertauglich: Die Antirutschmatte Regupol® 1000 LSE für Schwerlastbereiche von BSW. |




