Gleitreibbeiwert

Begriffsdefinition im BSW-Online-Glossar

Reiben sich zwei Körper, indem sie sich relativ zueinander bewegen, gibt der Gleitreibbeiwert µ das Maß für die Reibungskraft im Verhältnis zur Anpresskraft an. Der minimale Gleitreibbeiwert für Regupol® Antirutschmatten zur Ladungssicherung wurde bei µ = 0,78 gemessen. Bei Kunststoffbelägen für Leichtathletikanlagen schreibt die DIN 18035-6 µ = 0,8 – 1,1 trocken, bzw. 0,5 nass vor, bei Hallensportböden liegt er zwischen 0,4 und 0,6, dort auch als Gleitverhalten bezeichnet. Diese Werte gelten allesamt als relativ bis sehr rutschfest (Beispiel: blockiertes Autorad auf trockenem Asphalt = 0,3). Je geringer der Gleitreibbeiwert, desto rutschiger die Oberfläche bzw. die Materialpaarung der sich zueinander bewegenden Körper. Das für Sportböden in Hallen vorgeschriebene Gleitverhalten soll Drehbewegungen des Sportlers nicht verhindern, ein unkontrolliertes Ausrutschen aber verhindern.

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