Regupol® Anti-Rutschmatten und -streifen

Verladeempfehlung stehende Papierrollen

Anforderungen an Fahrzeug und Ladefläche

Verladeempfehlung papierrollen Je nach Ladegut ist ein geeignetes Fahrzeug mit entsprechendem Aufbau und Ladungssicherungseinrichtungen einzusetzen. Die Ladefläche muss besenrein und möglichst trocken sein.

Zurrpunkte zur Ladungssicherung

Zurrpunkte auf Fahrzeugen müssen der DIN 75410-1 oder der DIN EN 12640 entsprechen.

Ladungsverschiebung, Reibungskraft, Ladungssicherung

Die Reibungskraft wirkt einer Ladungsverschiebung entgegen, ist abhängig von der Gewichtskraft der Ladung und vom Gleitreibbeiwert der Materialpaarung z.B. Papierrolle und LKW-Siebdruckboden:

laut VDI 2700 Blatt 9 = μ 0,3.

Stehende Papierrollen werden in der Regel formschlüssig an die Stirnwand verladen. Zusätzlich werden Zurrgurte eingesetzt, die unter Verwendung von Langhebelratschen mit einer Vorspannkraft von mindestens 500 daN niedergezurrt werden.

Bitte beachten Sie, dass die Ladungssicherung bei dem oben angegebenen Gleitreibbeiwert von μ 0,3 in den meisten Fällen nicht ausreichend ist.

Wichtiger Hinweis: Auch wenn die Belastbarkeit der Stirnwand bei absolut lückenlosem Formschluss berücksichtigt wird und rechnerisch beim Einsatz von Regupol® Antirutschmatten keine zusätzliche Sicherung mehr nötig wäre, müssen die Papierrollen dennoch niedergezurrt werden. Denn in jedem Fall müssen die Vertikaldynamik und die Kippgefahr der Papierrollen berücksichtigt werden. 

Diese Verladeempfehlung ist ein typisches Beispiel für die Effektivität von Regupol® Antirutschmatten und die durch sie ermöglichte Reduzierung der Anzahl benötigter Zurrgurte.

Rechenbeispiel: Sicherung stehender Papierrollen ohne Berücksichtigung der Stirnwandbelastbarkeit

Rechenbeispiel

Bei einer Vorspannkraft von 500 daN je Zurrgurt benötigt man hier ohne Antirutschmatten 45 Zurrgurte.

Setzt man hier Antirutschmatten ein und erhöht den Gleitreibbeiwert somit auf μ 0,6, verringert sich die Anzahl auf 9 Zurrgurte.

 

Verladeempfehlung Betonstahlmatten

Anforderungen an Fahrzeug und Ladefläche

Verladeempfehlung Betonstahlmatten Pakete aus Betonstahlmatten sind nach vorn formschlüssig an die Stirnwand, an Rungen oder an Steckrungen anzulegen. Deren Tragfähigkeit muss nach DIN EN 12642 Code L mindestens 5.000 daN betragen. Die Ladefläche muss besenrein und möglichst trocken sein.

Zurrpunkte zur Ladungssicherung

Zurrpunkte auf Fahrzeugen müssen der DIN 75410-1 oder der DIN EN 12640 entsprechen.

Ladungsverschiebung, Reibungskraft, Ladungssicherung

Die Reibungskraft wirkt einer Ladungsverschiebung entgegen, ist abhängig von der Gewichtskraft der Ladung und vom Gleitreibbeiwert der Materialpaarung. Durch den Einssatz von Regupol® Antirutschmatten wird in den meisten Fällen ein Gleitreibbeiwert von mindestens μ 0,6 erreicht.

Pakete aus Betonstahlmatten können aus jeweils mehreren Bunden gebildet werden. Die Maximalmasse eines Pakets darf 6,5 t und die eines Paketstapels 13 t nicht überschreiten.

Korrekter Einsatz von Regupol® Antirutschmatten

Auf der Ladefläche und zwischen den einzelnen Paketen sind Regupol® RHM-Kanthölzer in Breite der Betonstahlmatten quer zu legen. Die Ober- und Unterseite des Kantholzes sind mit Regupol® Antirutschmatten mit je 8 mm Dicke versehen.

Stehen keine Regupol® RHM-Kanthölzer zur Verfügung, müssen unter die Kanthölzer Antirutschmatten von mindestens 8 mm Dicke und mindestens der Breite des Kantholzes verlegt werden und auf die Kanthölzer ebenso. Danach sind die Pakete gemäß VDI Richtlinie 2700 zu verzurren.

Diese Verladeempfehlung ist ein typisches Beispiel für den Einsatz von Regupol® RHM-Kanthölzern.

 

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