Ausbildung bei BSW
Maschinen- und Anlagenführer/-in
Maschinen- und Anlagenführer/-innen sind für die Einrichtung, Umrüstung und Bedienung von Maschinen oder Anlagen zuständig. Sie bereiten Arbeitsabläufe vor, überprüfen Maschinenfunktionen und nehmen sie in Betrieb. In regelmäßigen Abständen führen Sie Inspektionen durch und sind darüber hinaus mit Wartungsarbeiten betraut. Dabei füllen Sie zum Beispiel Öle, Kühl- oder Schmierstoffe nach, tauschen Verschleißteile wie Dichtungen, Filter oder Schläuche aus und stellen das Spiel beweglicher Teile neu ein. Sie überwachen den Produktionsprozess und bedienen und steuern den Materialfluss. Auch die Anwendungen von Fertigungstechniken und die Durchführung qualitätssichernder Maßnahmen fallen in Ihren Verantwortungsbereich. Maschinen- und Anlagenführer/-innen arbeiten meist in Werkstätten, Montage- und Fertigungshallen.
Welche Interessen und Fähigkeiten sollten Sie mitbringen?
Sorgfalt wird z.B. benötigt, wenn Produktionsmaschinen eingestellt werden oder der Maschinenlauf genau beobachtet werden muss, um Funktionsstörungen frühzeitig zu erkennen.
Wenn Maschinen und Anlagen kontrolliert und gewartet werden müssen, sind Kenntnisse in Technik und Werken von Vorteil. Physikkenntnisse sind für das Verständnis von Maschinenfunktionen, bei der Fehlersuche und der Anwendung verschiedener Prüfverfahren unerlässlich.
Details zur Ausbildung
Die Ausbildungsdauer beträgt 2 Jahre.
Im ersten Ausbildungsjahr erhalten die Auszubildenden bei BSW während der ersten sechs Monate eine systematische sach- und fachbezogene Grundausbildung im Bildungszentrum Wittgenstein. Hier erlangen Sie Kenntnisse über z. B. Feilen, Bohren, Sägen, Biegen, Schleifen, Anreißen usw. Danach folgt die Ausbildung an Dreh-, Schleif- und CNC-gesteuerten Fräsmaschinen ebenso wie an Autogen-, Elektro- und Schutzgasschweißanlagen. Parallel dazu werden Sie mit modernsten Prüf- und Messmethoden vertraut gemacht.
Nach dieser Grundausbildung erfolgt die weitere Ausbildung im Ausbildungsbetrieb. Zusätzlich zur betrieblichen Ausbildung erfolgt die theoretische Schulung im Berufskolleg Wittgenstein in Bad Berleburg.
Wöchentlich werden schriftliche Ausbildungsnachweise angefertigt. Hier werden die Tätigkeiten festgehalten, die Sie während Ihrer Ausbildungszeit verrichten, aber auch sonstige Unterweisungen, die Sie erhalten haben sowie die Unterrichtsthemen in der Berufsschule. Das Anfertigen der Ausbildungsnachweise ist Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung.
Bei hervorragenden Leistungen und betrieblicher Notwendigkeit, besteht grundsätzlich die Möglichkeit eine 1,5-jährige Ausbildung zum/zur Industriemechaniker/-in anzuschließen.
