Sicheres Klettern innen und außen

Umgeben von schneebedeckten Bergen liegt die Hauptstadt des österreichischen Bundeslandes Tirol. Bekannt für den Klettertourismus bietet Innsbruck aber nicht nur an Felsen und Bergen Klettermöglichkeiten, sondern auch im neuen Kletterzentrum in unmittelbarer Nähe zu Inn und Sill. Ganz nach dem Motto des Kletterzentrums: Bergsport findet Stadt.

Der Neubau der riesigen Kletteranlage in diesem Jahr entspricht modernsten Standards, sodass ab sofort selbst internationale Großveranstaltungen ausgetragen werden können. Die Kletterweltmeisterschaft in 2018 ist das nächste große, internationale Event. Zudem ist das Kletterzentrum Bundesleistungszentrum des Kletterverbands Österreichs. Doch nicht nur Mitglieder des Nationalteams sind willkommen: Auf einer Kletterfläche von insgesamt ca. 6.000 m² können auch Freizeitkletterer ihre Fitness verbessern, neue Kletter- und Bouldermöglichkeiten ausprobieren und sich auspowern.

Mit Sicherheit hoch hinaus

Neben den gängigen Maßnahmen zur Sicherung des Kletterers durch den Partner am Boden oder durch die vier Toppas (automatische Selbstsicherungsgeräte) setzen die Betreiber auf einen Boden mit Fallschutzeigenschaften. „Als Kletterhalle, die einen modernen Anspruch mit neuen Standards und hoher Qualität liefern möchte, ist es für uns unverzichtbar, auch in Sachen Sicherheit neue Maßstäbe zu setzen“, betont Reinhold Scherer, Geschäftsführer des Kletterzentrums Innsbruck. Sollte es trotz aller Sicherungsmaßnahmen zu einem Sturz kommen, sorgt der elastische Fallschutzboden regugym climb 45/30 in der Farbe steingrau des Sportbodenherstellers Berleburger Schaumstoffwerk GmbH (BSW) für zusätzliche Sicherheit. Insgesamt 990 m² des elastischen Sportbodens sorgen im Indoor-Bereich beim Freizeitklettern oder im Wettkampf beim Speed und Lead dafür, dass schlimmere Verletzungen nach einem Sturz minimiert werden.

„Beton- oder Asphaltboden ist für uns nicht mehr denkbar“

Der Kletterhallenboden dient in mehrfacher Hinsicht zur Sicherung des Kletternden: Die beiden Elastikschichten aus zwei unterschiedlich dichten Verbundschäumen dienen dazu, den Sturz abzufangen. Die erste Schicht hat dabei die Aufgabe der Falldämpfung und der Erhöhung der horizontalen Druckverteilung, während die zweite Schicht für die Falldämpfung innerhalb des Gesamtaufbaus sorgt. Bei Stürzen aus kritischen Fallhöhen von bis zu ca. fünf Metern Höhe werden Sturzfolgen erheblich reduziert. „Der Boden hat sich bereits bewährt und gröbere Verletzungen verhindert. Die Vorstellung, sich auf einem harten Betonboden oder auf Asphalt aufzuhalten – oder schlimmer: darauf aufzuprallen – ist zumindest für uns nicht mehr denkbar“, berichtet Reinhold Scherer. „Zwar ist der Aufwand für die Wartung, Veranstaltungen und den Routenbau um einiges höher, weil dann der Boden mit dicken Teppichplatten ausgelegt werden muss, aber: jeder Querschnitt, der verhindert werden kann, lohnt diesen Aufwand.“

Auf der anderen Seite bietet die rutschfeste Oberfläche in Kombination mit der geringen Verformungsmulde ausreichend Halt für den Sichernden am Boden, damit der Partner zuverlässig gesichert werden kann. Die Elastizität des Bodens sorgt nicht nur für optimalen Stand: „Unsere Besucher sind sehr begeistert, und der weiche Boden erzeugt ein tolles ‚heimeliges‘ Wohlgefühl, so-wohl Innen als auch Außen.“, lobt Scherer den Fallschutzboden von BSW.

Sicheres Klettern unter freiem Himmel

Auch für die Outdoor-Kletterer hat sich der Betreiber des Kletterzentrums, der Alpenverein Kletterzentrum Innsbruck GmbH, etwas einfallen lassen. Die drei Türme im Außenbereich sind so arrangiert, dass ca. 3.000 Zuschauer bei einem Wettkampf dem Geschehen teilhaben können. Auf einer Fläche von 1.500 m² können die Sportler vor atemberaubender Kulisse ihr Können beim Seilklettern demonstrieren, und auch Boulderer kommen auf einer Fläche von 175 m² auf ihre Kosten. Im Außenbereich sind die Kletterbegeisterten durch den fugenlosen Kunststoffboden playfix von BSW gesichert. Der ursprünglich für Fallschutz auf Spielplätzen entwickelte Boden hat sich auch für sportliche Bereiche bewährt, bei denen Sturzrisiken minimiert werden sollen.

Wie regugym climb für die Innenbereiche von Kletterhallen, be-steht auch playfix aus zwei Schichten von gebundenem, elastischem Material und besitzt eine ebene Oberfläche mit gleichmäßi-gen Fallschutzeigenschaften. Die untere weiche Basisschicht sorgt für den nötigen Fallschutz. Die obere hoch belastbare Nutz-schicht sorgt für ansprechendes Design. Vor den Außentürmen des Kletterzentrums in Innsbruck wurden insgesamt 915 m² playfix Fallschutzboden in der Farbe lichtgrau verlegt. Die Gesamtdicke des Bodens beträgt 10 cm und deckt damit die maximale Fallhöhe ab, die ein Fallschutzboden – auch nach geltender Norm EN 1177 – überhaupt abdecken kann. Die Oberfläche punktet weiterhin durch ihre guten Reinigungseigenschaften, eine hohe Rutschfes-tigkeit sowie Witterungsbeständigkeit. Damit sind im Kletterzentrum Innsbruck innen wie außen die höchsten Maßstäbe an Sicherheitsböden gesetzt. Erst kürzlich wurde das Innsbrucker Kletterzentrum mit dem AAP – The American Architecture Prize™ in der Kategorie „other“ ausgezeichnet.

Fotos: Norbert Freudenthaler

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BSW Berleburger Schaumstoffwerk GmbH | Ann-Katrin Treude | Telefon: 02751 803-190| a.treude@berleburger.de | Lena Grosch | Telefon: 02751 803-240 | l.grosch@berleburger.de 

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