Beschleunigungskräfte bei Transporten

Regupol® Anti-Rutschmatten und -streifen

Die Reibungskraft FF einer Antirutschmatte wirkt einer Ladungsverschiebung entgegen und wird physikalisch wie folgt beschrieben:

FF  = µ · FG
FG = Gewichtskraft
µ   = Gleitreibbeiwert
m  = Masse
g   = Erdbeschleunigung
FG = m · g


Den Differenzbetrag zwischen Massenkraft FM und Reibungskraft FF bezeichnet man als Sicherungskraft FR:

FR = Fx,y - FF

Die Sicherungskraft FR ist die Kraft, die von den Sicherungsmitteln nach vorn aufgenommen werden muss. Korrekte Ladungssicherung wird durch ein Gleichgewicht der beim Fahrbetrieb wirkenden gegensätzlichen Kräfte erreicht.

Die Ladungssicherung ist ausreichend, wenn die Summe der Reibungskraft FF und der Sicherungskraft FR mindestens so groß ist wie die Massenkraft FM. Die Reibungskraft wird durch Antirutschmatten erhöht, die Sicherungskraft durch Zurrmittel und andere Sicherungsmittel.

Ladungssicherung = Reibungskraft + Sicherungskraft

Die Ladung muss nur für den normalen Fahrbetrieb gesichert werden, nicht für einen Verkehrsunfall. Zum normalen Fahrbetrieb gehören auch Vollbremsungen, starke Ausweichmanöver und schlechte Wegstrecken.

Folgende Kräfte können im normalen Fahrbetrieb auftreten:

  • In Fahrtrichtung maximal 0,8 g, das entspricht 80 % des Ladungsgewichtes.
  • Zu den Seiten maximal 0,5 g, das entspricht 50 % des Ladungsgewichtes.
  • Nach hinten maximal 0,5 g, das entspricht 50 % des Ladungsgewichtes.

Beispiel: Ermittlung der Vorspannkraft mit und ohne Antirutschmatten

Beschleunigungskräfte bei Transporten

Bei einer Vorspannkraft von 500 daN je Zurrgurt benötigt man hier ohne Antirutschmatten 40 Zurrgurte. Setzt man Antirutschmatten ein verringert sich die Anzahl auf 5 Zurrgurte.