Vertikale Entkopplung

Vertikale Entkopplung eines Gebäudefundamentes

In manchen Fällen ist es ausreichend, nur eine vertikale Trennung an den Außenbauteilen zur Schwingungsisolierung anzubringen. Vertikale Trennungen werden sehr oft zwischen Bestands- und „Neu-zu-Bauenden“-Gebäuden durchgeführt.

Die Anforderungen an das Elastomer für diesen Anwendungsfall sind vielfältig. Die Schwingungsreduzierung wird umso besser, je dynamisch weicher das Material ist, jedoch muss es trotzdem in der Lage sein, die auftretenden Lasten aufzunehmen. Diese, beispielsweise aus Erd- und/oder Betonierdruck resultierenden Lasten, können bis zu 120 kN/m², in Sonderfällen auch wesentlich höher annehmen.

Meistens wird für diesen Anwendungsfall ein plattenförmiges, weiches Elastomer aus der Regupol®-Gruppe verwendet. Bei einer ständigen Tragfähigkeit von bis zu 100 kN/m² besitzen Regupol®-Elastomere dennoch eine sehr geringe dynamische Steifigkeit. Zusätzlich ist das Material feuchtigkeitsunempfindlich und lässt sich dank der Montagehilfen sehr schnell befestigen.

Für eine gute Handhabbarkeit ist das Material standardmäßig in Platten 1.000 x 500 x 50 mm verfügbar. Je nach Anforderung an die vertikale Schwingungsisolierung kann das Material auch zweilagig in 100 mm Dicke eingesetzt werden. Sonderdicken (z. B. 25 mm) sind auf Anfrage erhältlich.

Die vertikale Schwingungsisolierung kann auf die Trennwand geklebt werden. Dazu müssen übliche Klebebedingungen auf der Baustelle vorliegen, wie zum Beispiel eine trockene und staubfreie Oberfläche.

Alternativ kann Regupol® Schwingungsdämmung mittels Montagehilfen witterungsunabhängig an die Wand genagelt bzw. gedübelt werden.

Vor dem Verfüllen mit Erdreich sollte das Regupol®-Elastomer vor Sedimenteintrag und spitzen Steinen durch Abdecken mit einem Geotextil geschützt werden.